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Lerntransfer im Outdoor-Training

Die Frage nach der Transfermöglichkeit des Gelernten an den Arbeitsplatz taucht immer wieder auf, wenn über Outdoor-Training gesprochen wird.

Der Praxisbezug wird durch verschiedene Lerntransfermodelle sichergestellt:

  • Über das „Outward bound plus Modell“ werden Erlebnisse reflexiv aufgearbeitet. Das heißt, dass nach jeder Aktivität eine Reflexion durchgeführt wird, die das gerade Erlebte ins Bewusstsein bringt und somit einen Bezug zum Alltag der Zielgruppe herstellt. Der Trainer ist hierbei gefordert, die Reflexionen situations-, ziel- und bedarfsorientiert zu gestalten.
  • Durch die Schaffung von „Mikrowelten“ kann das Trainingsdesign so gestaltet werden, dass der Arbeitsalltag der Teilnehmer rekonstruiert wird. Hier findet eine Verdichtung von Zeit und Raum statt, so dass die Teilnehmer bei dieser Form die Möglichkeit haben, die Resultate ihres Handelns direkt zu erfahren und anschließend optimieren können.
  • Durch direktes und indirektes „metaphorisches Handlungslernen“ wird Alltagsbezug durch Metaphern hergestellt oder über „Frontloading“ wird vor den Übungen bereits erörtert, was gelernt werden kann.

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